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Großglockner 3798m      

"Der Großglockner ist mehr als der höchste Berg Österreichs - ihn umstrahlt das Fluidum einer ungewöhnlichen Persönlichkeit. Wer in seinen Bannkreis gerät, wird davon erfaßt."
Oskar Kühlken, 1951


Großglockner "Glockner" (3798 m über dem Meeresspiegel)

Er ist das Wahrzeichen von Österreich, der beindruckenste Berg der Ostalpen, ein beliebtes Fotomotiv und eine echte Herausforderung für jeden Bergsteiger.

Höchster Gipfel Österreichs, eindrucksvoll und formschön mit westalpinem Charakter.

Geschichtliches
Der Großglockner ist kein Modeberg, er zieht viele Bergsteiger in seinen Bann. Vor mehr als 200 Jahren wurde der "Glockner" das erste Mal bestiegen. Ein Pfarrer von Dölach P. Horasch war der erste der den gewaltigen Ausblick genoß. Die Brüder Klotz und zwei Zimmerleute aus Heiligenblut deren Namen nicht bekannt sind waren die nächsten die kurz darauf am Gipfel standen.

Infos über den Berg
Fast jeder Bergsteiger hat den Wunsch, wenigstens einmal in seinem Leben auf dem Gipfel des Großglockners zu stehen. Damit betritt er die bedeutendste Eiswelt der Hohen Tauern. Ihre überwältigende Schönheit übertrifft alle ihre Nachbarn; der Großglockner ist der „König der Hohen Tauern“ Österreichs höchster Gipfel.
Und was den Großglockner umgibt ist seiner würdig: Wilde Felsrecken, wie die Glocknerwand, Firndome, wie Johannesberg und Großes Wiesbachhorn, Eiskögele und viele andere. Dazu Firndächer, grandiose Eiswände, Steilgrate, und mächtige Gletscherströme.


Flyer: Sicher auf das Dach Österreichs ...


Ausgangsorte
Die meisten Bergsteiger wählen heute die Normalanstiege von Heiligenblut oder Kals aus.

Auf der Heiligenbluter Seite beginnt die Normalroute mit der Wanderung vom Glocknerhaus zur Salmhütte (Salmhütte, 2644 m über Meer). Eine 3 stündige Wanderung entlang des Leitertales. Der Weg der Erstbesteiger bietet die geringste Gletscherberührung und wird immer populärer.
Von der Kalser Seite beginnt man die Normalroute vom Alpengasthof Lucknerhaus (1.920m), und folgt dem Ködnitztal vorbei an der Lucknerhütte (2.241m) und weiter zur Stüdlhütte (2.802m;). Der Normalweg von Kals bietet die ganze Palette hochalpiner Genüsse

Wer die Besteigung des Großglockners schafft, darf wahrlich stolz sein.

Geologisches
Im Glocknergebiet ist ein reicher Wechsel der verschiedensten Gesteine zu beobachten. Der Großglockner besteht aus Chloritschiefer mit eingelagertem Grünstein, dessen Festigkeit er seine überragende Höhe verdankt. Der seltene Grünstein, aus dem der Großglockner besteht ist eine Besonderheit. Als umgewandeltes Vulkangestein ist Grünstein besonders hart und damit widerstandsfähiger als der ihn umgebende Kalkglimmerschiefer!

Der Großglockner hat mehr zu bieten als unzählige Bergsteiger, die Ihn bezwingen. Die eigentliche Fazination ist die unversehrte Natur und Wildnis, die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt. Mit dem Großglockner verbunden sind die Geschichte des Alpintourismus, die Geschichte des Bergführerberufs,und die der Menschen direkt am Fuße des Berges.

 
















 
 
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